KI in der Praxis
5. Mai 2026, akt. 30. Oktober 2026
Seit Anfang 2025 beschäftige ich mich intensiver mit KI (Künstliche Intelligenz) bzw. AI (Artificial intelligence), deren Chancen und Risiken. Darüber gibt es einen separaten Beitrag, dem ich auch immer noch neue Gedanken hinzufüge.
Lokale KI-Instanz
Aber auch die praktische Anwendung wollte ich besser kennenlernen, und so richtete ich eine lokal betriebene Instanz von Ollama ein, die es erlaubt, öffentlich verfügbare KI-Modelle zu nutzen. Die Nutzung ist dabei sehr einfach, wenn Ollama erst einmal läuft:
$ ollama launch openclaw
Installing OpenClaw...
Configuring model...
Adding web tools...
✓ OpenClaw is running
Sehr bald stieß dieser Ansatz aber an die Grenzen der mir zur Verfügung stehenden Hardware (KI nutzt für gewöhnlich den Grafikspeicher): einfache Modelle waren quälend langsam und die Ergebnisse praktisch nicht zu gebrauchen. Größere und damit auch leistungsfähigere Modelle konnten in der Regel – wegen unzureichender Speicher-Ausstattung – nicht ausgeführt werden. So wurde dieser Weg sehr bald nicht mehr weiter verfolgt. Inzwischen gibt es KI-Modelle, die sich auch auf eher sparsam ausgerüsteter Hardware betreiben lassen und die ich noch untersuchen will: die Llama-3-Reihe von Meta (insbesondere die kleinen Varianten wie Llama-3-8B) oder Phi-3 von Microsoft. Darüber werde ich vermutlich in einem eigenen Beitrag detaillierter berichten.
KI selbst zu betreiben, ist die eine Seite der Medaille (und setzt ggf. die Anschaffung nicht ganz preiswerter Hardware voraus), öffentliche Tools zu nutzen, eine andere.
Nutzung öffentlicher Chats
Unbestritten können durch die Verwendung von KI/AI bestimmte Arbeiten effektiver zum Ziel geführt werden. Ich nutze in letzter Zeit häufiger einen KI-Chat, um Programmieraufgaben schneller erledigen zu können, z.B. benötigte ich letztlich für ein WordPress-Plugin einen regulären Ausdruck, um HTML-Quellcode zu bereinigen. Ich legte den zu bereinigenden Quelltext vor und das erwünschte Ergebnis. Es bedurfte einer weiteren Nachfrage bei ChatGPT, da der erste Vorschlag nicht zum Ziel führte — was auf den ersten Blick zu sehen war. Dennoch dauerte das Ganze keine fünf Minuten. Durch eigene Versuche mittels eines Online-RegEx-Testers wäre ich so schnell nicht zum Ziel gekommen.
Bei der Nutzung von KI-Chats sind m.E. mehrere Dinge zu beachten:
- Komme ich durch eigenes Nachdenken in vertretbarer Zeit wirklich nicht zu einer Lösung bzw. Antwort (unser Gehirn will benutzt werden)?
- Chat-Anfrage oder herkömmliche Verwendung einer Suchmaschine
(Stromverbrauch, siehe: Energiebedarf modernen Lebens)
nicht für jedes Problem(chen) ist die Inanspruchnahme einer KI sinvoll und notwendig! - Kann ich den Wahrheitsgehalt der Aussage prüfen?
- Was passiert mit den Daten, die ich zur Verfügung stelle?
Generell sollten Anfragen soweit wie möglich anonymisiert gestellt werden: in den wenigsten Fällen dürften schützenswerte (private) Daten notwendig sein, um eine vernünftige Antwort von der Maschine zu erhalten. Wenn man noch größeren Wert darauf legt, dass verantwortungsvoll mit den zur Verfügung gestellten Informationen umgegangen wird oder die Daten nicht nach Übersee geschickt und dort verarbeitet werden, kann z.B. der europäische KI-Chat Euria genutzt werden (bis zu fünf Anfragen täglich ohne Anmeldung).
KI nutzen?
Die Antwort lautet wohl heute – vor allem im Berufsumfeld – ganz klar: JA. Ich lese gerade das Sachbuch von Manfred Spitzer mit dem Titel „Künstliche Intelligenz“, welches 2023 bei Droemer Knaur erschienen ist und welches meines Erachtens das Thema sehr umfassend und vor allem auch allgemein verständlich behandelt. Dort werden viele großartige Anwendungsfälle für den Einsatz von KI beschrieben, die die Menschheit bereits heute an einigen Stellen signifikant voran gebracht haben.
Und immer wieder wird betont, dass durch KI vermutlich nicht die Fachleute überflüssig (= arbeitslos) werden, wohl aber diejenigen, die in ihrer Arbeit die Möglichkeiten von KI nicht nutzen. Das gilt natürlich nicht für alle Berufe, denn einige werden gewiss wegfallen, je weiter sich die Einsatzmöglichkeiten und die Robustheit der neuen Technik entwickeln. Das kann man beklagen, muss aber auch eingestehen: Mit der Verbreitung von Motorfahrzeugen wurden immer weniger Hufschmiede gebraucht. (Technische) Weiterentwicklung ist regelmäßig mit solchen Einschnitten verbunden — die Herausforderung besteht darin, das Ganze sozialverträglich zu gestalten (was aber vermutlich leider nicht geschehen wird).
Welche KI nutzen?
Interessierte finden im Internet verschiedene Vergleichstests der (großen) KI-Chats und die Ergebnisse dürften auch einer hohen Änderungsrate unterliegen, da ja alle Anbieter in rasendem Tempo neue (und bessere [?]) Modelle auf den Markt werfen. Deshalb gebe ich hier ganz bewusst keine Empfehlungen (weder für einen Vergleich, noch für zu benutzende KI-Angebote). Zudem hat sich gezeigt, dass nicht jedes Angebot für jeden Anwendungszweck gleich gut geeignet ist.
Das heißt: wenn man es wissen will, muss man wohl eine Suchmaschine (m.E. nicht unbedingt eine KI 😊) bezüglich der letzten Testergebnisse konsultieren und auf dieser Grundlage die Schlüsse für den eigenen Anwendungsfall ziehen. Für konkrete Suchen nach dem geeignetsten Angebot ist wahrscheinlich eine kurze Problembeschreibung hilfreich.
Für einfache Anfragen, bei denen auch die Datenlage relativ klar ist (z.B.: „Wie viele Unfälle gab es in Berlin 2024 mit Radfahrern?“ — selbst getestet) sind die Antworten identisch bis sehr ähnlich, in diesen Fällen ist es sicher gleichgültig, welchen Chat man benutzt. Ist die Anfrage oder Aufgabe spezieller, kann es von Bedeutung sein, von welcher Instanz man die Antworten liefern lässt.
Und schließlich muss man sich noch entscheiden, ob man lediglich ein kostenfreies Angebot nutzen möchte oder bereit ist, für die in Anspruch genommene Arbeitserleichterung Geld auszugeben. Unter Umständen ist dies eine relativ einfache Rechnung: nicht nötiger Einsatz von Arbeitszeit (in Stunden) mal Stundensatz im Vergleich mit den Kosten für die KI.
Update Mitte September 2026: Neue Anwendungsfälle
Nun kann der Mensch von KI/AI (ich nannte es lieber „maschinelles Lernen“, wobei das inzwischen wohl wirklich zu kurz greift!) denken was man will, unstrittig ist aber (und wird immer klarer), dass diese Art der Informationsverarbeitung – richtig angewandt! – sehr hilfreich ist und jemanden viel Mühe ersparen kann, in der ständig und rasant wachsenden Menge von Informationen etwas bestimmtes zu finden.
In den letzten beiden Wochen habe ich mich häufiger, von einer Google-Anfrage kommend, an die Maschine gewandt, um bestimmte Probleme zu lösen und dabei interessante Erfahrungen sammeln können, die ich hier kurz beschreiben will.
Zunächst – aber das wussten wir ja! – muss man höllisch aufpassen, was einem da erzählt wird, denn oft (wirklich oft!) entspricht es nicht der Wahrheit oder ist zumindest ungenau. Ich habe mir angewöhnt, bei Korrekturen „merk dir das“ dazu zu schreiben, in der Hoffnung, dass die korrekte Aussage tatsächlich in das Langzeitgedächtnis der Maschine gelangt. Zum Beispiel habe ich erlebt, dass an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zur gleichen Frage (zunächst) völlig entgegengesetzte Antworten gegeben wurden. Nachdem ich das zur Kenntnis brachte, wurde weiter in Richtung der ersten Aussage diskutiert. Aber: war das nun wirklich die korrekte Sichtweise oder wollte mir die KI nur gefallen? Schwer einzuschätzen …
Andererseits hat mir die „Unterhaltung“ mit der Maschine durchaus geholfen, einen sinnvollen Weg in der Einschätzung, ob mein Verfahren zur Realisierung der revisionssicheren Archivierung rechtssicher ist bzw. im Zweifelsfall von Finanzbehörden anerkannt werden würde, zu finden.
Nachdem ich auch meine
Verfahrensdokumentation habe prüfen lassen, erhielt ich noch einige Verbesserungsvorschläge,
um kritischen Finanzbeamten Nachfragen zu ersparen, die mich womöglich in Erklärungsnot
gebracht hätten. Nun bin ich zumindest vorbereitet. In einigen Fällen konnte ich
aber auch direkt eine Verbesserung des Verfahrens vornehmen.
Da das Ganze nur ein paar Stunden gedauert hat, war es schon ein großer Gewinn!
Eigene Recherchen (die womöglich nicht zu einem konkreten Ziel geführt hätten)
wären deutlich aufwendiger gewesen. Mein Verfahren von offizieller Stelle prüfen
zu lassen, wäre widerum wirtschaftlich nicht darstellbar gewesen. immerhin
werde ich meine Steuerberaterin bitten, meine Verfahrensdokumentation zu prüfen
(was aber deutlich preiswerter sein dürfte).
Nebenbei habe ich gelernt, dass heutzutage für Webauftritte spezielle Maßnahmen ergriffen werden sollten, um unerwünschte Verwertung der präsentierten Informationen durch KI-Crawler möglichst zu vermeiden. Ein Randproblem: möglicherweise ist es dafür bereits zu spät, immerhin greift es bei neuen Inhalten.
Und auch bei der Code-Erstellung (z.B. ein Shutdown-Skript, welches automatisch beim Herunterfahren des Arbeitsplatz-Rechners Updates vornimmt) hat mir „Kamerad Blech“ viel Zeit erspart, auch wenn die immer wiederkehrenden Eklärungen, warum das jetzt funktioniert (was es nicht tat!) etwas nervten und einige Iterationsschleifen zur Folge hatten. Am Ende hatte ich dann ein funktionierendes Skript und die Maschine (hoffentlich) dazugelernt.
Übrigens habe ich die Aktivitäten, eine eigen KI-Instanz zu betreiben, nicht weiter verfolgt: dazu fehlt mir (momentan) die Zeit und vor allem auch das Geld, um – relativ teure – Grafikkarten (KI nutzt vornehmlich die GPU, den Grafikprozessor) anzuschaffen.
Update 22. September 2026: Ärgerlich — aber dazugelernt
Im Zuge der
Umstellung einer Software, die ich für die revisionssichere Archivierung im Einsatz
habe, bemühte ich die Google-KI in der Hoffnung, dadurch relativ schnell zum Ziel
zu kommen. Leider war das ein Trugschluss und ich erwähne hier nur die übelsten
„Schnitzer“ des Blechkameraden, die auch wirklich nervten und reichlich Zeit
kosteten.
Vielleicht wichtig zu erwähnen, dass diese Erfahrungen mit einer
kostenlosen KI-Instanz gesammelt wurden, möglicherweise verhalten sich bezahlte
Modelle besser.
- Es ist natürlich wichtig, das Setting (also die Voraussetzungen, zu denen
eine Frage gestellt wird) möglichst genau und auch umfassend zu beschreiben. Wird
das versäumt, werden schnell irritierende Hinweise gegeben die nicht zielführend
sind, weil sie auf anderen Annahmen basieren.
Merke: Bevor eine Frage gestellt wird, aber auch zwischendurch immer mal wieder, das Umfeld bzw. den Kontext präzisieren. - Es fiel der KI sichtlich schwer, den Kontext zu behalten. Eine zwischendurch
gestellte Frage zu einem anderen Thema führte zu absoluter Verwirrung.
Merke: Keine Zwischenfragen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, vermeiden oder selbige in einem anderen Browser (bzw. einer anderen Browser-Instanz [im Firefox gibt es dafür die sehr praktische Erweiterung Multi Account Containers]) stellen! - Die (diese) KI ist scheinbar nicht durchgehend imstande, direkt zu lernen.
Auf einen Fehler hingewiesen, kommt eine wortreiche Entschuldigung (die konnte
ich allerdings mit der Anweisung, das wegzulassen, künftig unterbinden und auch
der Duktus verbesserte sich nach Hinweis), der sachliche Fehler wird aber mit
sturer Ignoranz wiederholt. Besondere Probleme scheinen bei Code-Blöcken zu existieren.
Merke: Solche Dinge zu korrigieren und darauf zu hoffen, dass sie ab dann richtig wiedergegeben werden, ist offenbar Zeiverschwendung: selber nachdenken und stillschweigend vor der Anwendung korrigieren.
- Besonders kriminell wurde es, als eine URL mit Parametern angegeben wurde. Zwar wurden die Parameter
(im Beispiel in eckigen Klammern) erläutert, diese fehlten aber in der Ausgabe.
Beispiel: es hätte zu lesen sein sollen
https://[benutzer]:[kennwort]@domain.tld:[port],
angegeben wurde aber lediglich
https://domain.tld
Auch der Aufforderung um korrekte Angabe wurde nicht nachgekommen, es wurde stets, mit der Anmerkung „hier nun die absolut korrekte …“, die gleiche fehlerhafte bzw. unvollständige Aussage wiederholt.
Merke: Unbedingt verstehen, worum es geht, um Fehler oder ungenaue bzw. fehlende Angaben selbst ergänzen zu können. Hätte ich nicht gewusst, wie die Syntax lautet, wenn einer URL Benutzer und Kennwort übergeben werden sollen, wäre an dieser Stelle wirklich Schluss gewesen. - Wenn ich zu sehr nachbohrte oder kritisierte – so schien es zumindest – bekam ich als Antwort lediglich ca. zehn Links zum Thema nach dem Motto: dann such es dir doch selbst zusammen. In jedem Fall reichte ein schlichtes „weitermachen“ oder „keine Lust mehr?“, um zum Thema und zum Dialog zurück zu kehren.
Und: Mensch muss aufpassen, dass er nie vergisst, mit einer Maschine zu kommunizieren: Höflichkeit oder die Bitte um Entschuldigung sind meines Erachtens da eher nicht erforderlich. Allerdings habe ich durchaus eigene (Denk-)Fehler zugegeben in der Hoffnung, dass das Modell daraus lernen kann.
Gelegentlich wurden Befürchtungen laut, dass viele Jobs in der IT von der KI ersetzt würden. Nach diesen Erfahrungen (wohlgemerkt: kostenfreie Variante!) kann, zumindest momentan, Entwarnung gegeben werden: es braucht schon noch den Menschen, der die „Ergüsse“ der Maschine nochmals kritisch unter die Lupe nimmt und an der ein oder anderen Stelle beherzt „dagegen tritt“.
Die Meldung bedeutet nicht, dass Sie 5 Stunden lang aktiv gehandelt oder getextet haben, sondern bezieht sich auf ein dynamisches Mengenlimit innerhalb eines rollierenden 5-Stunden-Fensters.
- Es zählt die Textmenge (Token), nicht die Uhrzeit: Anthropic misst, wie viel Rechenleistung Sie verbrauchen. Jedes Mal, wenn Sie eine Nachricht senden, liest Claude den gesamten bisherigen Chatverlauf noch einmal.
- Lange Chats verbrauchen das Limit rasant: Wenn Sie einen langen Chat mit vielen Fragen haben (oder große Texte/Dateien hochgeladen haben), verbraucht jede neue Nachricht ein Vielfaches an Kapazität. Ein einziger sehr langer Chat kann das Limit schon nach 5 bis 10 Nachrichten komplett aufzehren.
- Hohe Serverauslastung: Wenn weltweit gerade sehr viele Menschen Claude nutzen, verringert Anthropic das kostenlose Limit automatisch für alle Nutzer, damit die Server nicht abstürzen.
Update 30. Oktober 2026: Neue Erkenntnisse

Inzwischen nutze ich (mit einem bislang kostenfreien Account) Claude, um mir (vor allem) beim Programmieren helfen zu
lassen. Das bringt ein paar Nachteile mit sich, z.B. kann ich das Modell nur
eingeschränkt wählen (siehe Bild) und nach längerer Arbeit erscheint eine Meldung
Über 90 % deines 5-Stunden-Limits genutzt · Wird um 13:20 zurückgesetzt
und etwas später
Du hast bis 13:20 keine kostenlosen Nachrichten mehr.
Wie genau dieses 5-Stunden-Limit kalkuliert wird, bleibt momentan ein Geheimnis (Erklärung der Google-KI) und im Moment stören mich diese Zwangspausen noch nicht, allerdings ist auch bald ein Upgrade geplant.
Bereits der erste Versuch hat mich absolut überzeugt! Ich beschrieb die Abhängigkeiten und gewünschten Funktionen eines WordPress-Plugins und forderte zwei Dateien (Frontend- und Backend-Funktionalität). Nach einiger Zeit standen diese zum Download bereit, sauberer Code, gut strukturiert und sogar mit einigen Kommentaren versehen. Die Erstellung hatte allerdings auch gleich mal das Limit erschöpft. Nach einigen notwendigen Änderungen (zwecks Anpassung an ein vorhandenes Plugin, welches ich nicht erwähnt hatte) probierte ich das Ganze aus und staunte nicht schlecht: Es funktionierte auf Anhieb und sah auch noch gut aus. Zudem waren einige Funktionalitäten eingebaut, die ich wahrscheinlich beim herkömmlichen Erstellen vergessen oder mir ziemlich mühsam hätte erarbeiten müssen. Großartig!
Bis das Ganze dann richtig rund lief und alle gewünschten Funktionen hatte, verging dann trotzdem der Rest der Woche (in dem allerdings auch noch andere Dinge erledigt sein wollten!), aber in dieser Zeit wäre ich niemals zu einem solchen Ergebnis gekommen. Und ich konnte dabei auch noch lernen, denn ich hätte einige Dinge anders realisiert — was noch nicht zwingend heißt, dass die KI-generierte Lösung besser ist.
Gelernt habe ich dabei auch, dass es wichtig ist, das Thema zu verstehen und durchdrungen zu haben, um zunächst korrekte Anweisungen geben zu können. Außerdem ist der Hinweis „Claude ist eine KI und kann Fehler machen. Bitte überprüfe die Antworten“ durchaus ernst zu nehmen: man sollte schon einschätzen können, was da als funktionsfähiges Ergebnis angeboten wird! Und genau hier liegt auch das Problem dieser großartigen Werkzeuge: sie sind weder allwissend noch unfehlbar, wodurch die unbewertete Anwendung auf die physische Welt böse Folgen haben kann, was in meinen Gedanken über Künstliche Intelligenz allgemein an verschiedenen Stellen thematisiert wird. Insofern habe ich nach wie vor große Bedenken gegenüber agentischer KI, habe aber inzwischen die so genannte Tool-KI als wertvolles Hilfsmittel schätzen gelernt (die ja nur bestimmte Aufgaben erfüllt).
Dabei ist es durchaus sinnvoll, zur Klärung einer Fragestellung verschiedene KI-Chat-Portale zu befragen, es werden durchaus zum Teil deutlich unterschiedliche Ergebnisse geliefert:
Legende:
1) Erweiterungen gegen Aufpreis
2) mit Limits
3) ohne Anmeldung nur fünf Fragen pro Tag
4) Anmeldung erforderlich
zur Übersicht der Beiträge
Sie wollen mir etwas zu diesem Thema mitteilen? Dann schreiben Sie bitte eine Nachricht zu diesem Beitrag.
Neueste (bzw. zuletzt aktualisierte) 5 Beiträge:
Balkonkraftwerk (12. Juni 2025, akt. 04. November 2026) • Revisionssichere Archivierung (16. Juni 2025, akt. 2. November 2026) • Sommerzeit, Winterzeit? Sonnenzeit! (24. Oktober 2026) • Elektromobilität / Lithiumabbau (21. Juni 2025, akt. 6. Oktober 2026) • Wechsel zur Telekom (23. August 2026)
17 ältere Beiträge …